| | | | Graffiti Graffiti - der Begriff wurde abgeleitet etymologisch vom griechischen Wort graphein ab. Im italienischen Sprachraum entwickelte sich aus sgraffiare (= kratzen, das Gekratzte) Sgraffiti bzw. G r a f f i t i. Beide Bezeichnungen standen synonym für eine Technik der Fassaden-Gestaltung, einer Kratzputztechnik, bei welcher verschiedenfarbige Putzschichten aufgetragen und dann durch Wegkratzen der oberen Schicht reliefartige Motive gestaltet werden. Viele dieser Häuser stehen heute unter Denkmalschutz | | | Gr a f f i t i ist heutzutage ein Oberbegriff für viele thematisch und gestalterisch unterschiedliche Erscheinungsformen. Es handelt sich um visuell wahrnehmbare Elemente, welche "ungefragt" und meist anonym, von Einzelpersonen oder Gruppen auf fremden oder in öffentlicher Verwaltung befindlichen Oberflächen angebracht werden. Besonders als Variante der "american graffiti" bezieht der Begriff auch offiziell ausgeführte "Auftragsarbeiten" und künstlerische Produktionen mit ein.
Das wichtigste Klassifikationsmerkmal bei der Zuordnung zum klassischen Begriff G r a f f i t i ist eine Botschaft, die "ungefragt" entstanden ist. Viele Definitionen operieren mit dem Begriff der Legalität bzw. Illegalität, womit aber keine Trennschärfe zu erreichen ist. Viele G.r.a.f.f.i.t.i - Formen gehören traditionell zur Kultur der Menschheit und keineswegs unter Strafandrohung stehen. Dabei denke man etwa an die Kommunikation auf öffentlichen Toiletten, auf Schultischen, an Touristeninschriften auf Sehenswürdigkeiten oder an den Brauch Liebender, ihre Initialen an Bäumen zu hinterlassen... Auch die Betonung der vielfältigen Erscheinungsformen von G.r.a.f.f.i.t.i ist sehr wichtig, weil oft unterschiedliche Assoziationen mit dem Begriff verbunden sind und eine Vernachlässigung der Differenzierung zu Verständigungsschwierigkeiten führt.
Betrachtet man G r a f f i t i als eigenständige Kommunikationsform, so ist Nähe und Verwandtschaft zu vielen Mitteilungen gegeben, denen man im öffentlichen Raum begegnen kann (Kleber, Kleinplakate etc.). Berlin Ehd.541 | Das auftragende Verfahren: Dabei wird die Oberflächenmodifikation durch Hinzufügung von Substanz, meist Farbe, erreicht. Es ist das mit Abstand häufigste Verfahren, wobei die Möglichkeiten der Gestaltung von einfachsten Schreibgeräten wie Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, bis hin zur Farbspraydose reichen.
Das abtragende Verfahren: Dieses entspricht etwa dem Begriff der Archäologen und Altertumsforscher des 19ten Jahrhunderts. Dabei kommt es durch Kratzen, Schnitzen, Bohren ..., zu einer Modifikation in der Oberflächenstruktur, welche durch Substanzverlust hervorgerufen wird. Die chronologisch ältesten G r a f f i t i, die man finden kann, sind in dieser Technik hergestellt. Das komprimierende oder verdrängende Verfahren: Dabei bleibt die Menge der Substanz gleich, die Oberfläche wird modifiziert, indem Stellen verdichtet oder verdrängt werden. Beispiele sind Inschriften oder Spuren in Sand, Schnee, Beton, ... oder Modifizierung durch Pressen und Stanzen. Eine offizielle Version dieser Technik sind die Fuß- oder Handabdrücken prominenter Personen, die man in sogenannten "walks of fame" finden kann.
G r a f f i t i sind in der Regel Einzelstücke. Sonderphänomene hinsichtlich rascher und gleichbleibender Reproduzierbarkeit sind G r a f f i t i, die mit Schablone (pochoir, stencil - es gibt positives und negatives Verfahren - oder Stemper hergestellt werden, sowie die in der Writer-Kultur anzutreffenden Tags auf Klebefolie. Bei den Tags auf Klebefolie wird der Name zuerst auf eine eigene Fläche aufgetragen, diese wird dann in den öffentlichen Raum geklebt. Meist einem Unverständnis entsprungen, emotionalisierend und verächtlich machend, werden die häufig unrichtigen und unzutreffenden Bezeichnungen Kritzelei und Schmiererei bestimmten G r a f f i t i-Formen gegenüber angewandt: Kritzeleien gibt es v. a. auf Kinderspielplätzen, sie sind dort als wichtige feinmotorische Übung anzusehen. Daneben findet man sie auch als "halbbewusst" nebenher entstehende Figurationen von Erwachsenen und Jugendlichen (besonders häufig in Telefonzellen und auf Schreibflächen in Schule und Universität). Fälschlich werden aber auch viele der schwer entzifferbaren Tags und andere Inhalte, mit denen man sich nicht auseinandersetzen will, so bezeichnet. Sscmirerei ist ebenfalls ein Begriff, der überwiegend völlig falsch angewendet wird. In Wirklichkeit sind Schmierereien, im Sinne von "ver-schmieren" kaum zu finden, meist entstehen sie dort, wo unsachgemäße G r a f f i t i-Entfernung vorgenommen wurde. Berlin Edh 564 | Quelle:Siegl N. | | http://www.graffiti.ag - Fotos, Skizzen, Malvorlagen, Trains, G r a f f i t i-Forum und Chat, Shop mit Dosen, Caps und Zubehör, Sprühaufträg. http://www.graffiti-galerie.de - viele G.r.a.f.f.i.t.i - nach Städten sortiert. | Unser Tipp für Berlin: Hotel im Zentrum von Berlin Hotelreservierung Berlin p/e/t/e/r/p/a/i/n Team e.I.G Berlin Internet: Berlin Manuel Reuter - Berlin support [at] p/e/t/e/r/p/a/i/n . de Harald Born - Webmaster aus Berlin webmaster [at] p/e/t/e/r/p/a/i/n . de | Trotz dem Überprüfen aller Inhalte dieser Websites können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Für fehlerhafte Angaben und deren Folgen kann leine Haftung übernehmen werden. Ergänzungsvorschläge nehmen wir dankbar entgegen. Alle Daten sind freibleibend und unverbindlich und stellen keine Angebote dar. Wir können keine Haftung für die Inhalte externer Links übernehmen. Diese sind rein zur Informationen angebracht. Für dessen Inhalt sind nur deren Betreiber verantwortlich. | |